Bilanz „Ein Jahr Jetzt erst
Recht(e) für Flüchtlingskinder!“
Pressekonferenz und Podiumsdiskussion mit anschließendem
theatralischen Appell für Flüchtlingsschutz am 04. Juni 2012
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1 Jahr Bilanz der Kampagne
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Fotografische Impressionen zur Podiumsdiskussion
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Mohammad | Berfin mehr »
Film von und mit jungen Flüchtlingen: Angekommen
ONLINE AKTION
Unterzeichnen Sie den Online-Appell von Campact:
Laden Sie das GRIPS-Theater ein: SOS for Human Rights
für Menschen ab 12 mehr »
Protest-Kult(o)ur. Mit SOS for Human Rights nach Brüssel
Jugendliche Flüchtlinge aus Deutschland fahren mit Menschenrechtskampagne nach Belgien
Unter dem Titel „Protestkult(o)ur" findet von 2.-5. Dezember 2012 eine Fahrt der Kampagne „SOS for Human Rights" nach Brüssel statt (Siehe Programm). Als Bündnis aus acht deutschen Organisationen (Jugendliche ohne Grenzen, GRIPS Theater Berlin, PRO ASYL, borderline europe, Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg, GEW, WeGe ins Leben e.V.) setzt sich SOS for Human Rights seit 2010 für die komplette Umsetzung der Kinder und Menschenrechte in der europäischen Union ein, insbesondere für jugendliche Flüchtlinge.
Ein weiterer Anlaufpunkt der "Protest-Kult(o)ur“ ist die 10. Jugendkonferenz der Jugendlichen ohne Grenzen in Rostock-Warnemünde unter dem Motto "Recht auf Bleiberecht! Dulden heißt beleidigen" von 4.12.-7.12.2012. Weitere Informationen >
Die Flüchtlingskinder
Sie kommen aus Ländern, in denen ihre Rechte massiv verletzt werden, in denen Krieg und Terror herrschen, in denen sie kaum eine Zukunftsperspektive haben. Jetzt sind sie in einem fremden Land. Sie wissen nicht, was aus ihnen werden soll. Etwa 16.000 Kinder warten in Deutschland auf ihre Entscheidung im Asylverfahren. Etwa 24.000 Kinder sind lediglich „geduldet", also ständig von der Abschiebung bedroht. Diese Kinder brauchen unsere Unterstützung.
Die Kampagne
Seit 1992 gilt in Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention - allerdings mit Einschränkungen. Vor allem Flüchtlingskinder sind dadurch benachteiligt, im Asylverfahren und im täglichen Leben. Im Mai 2010 nahm die Bundesregierung diese Einschränkungen formal zurück. Doch an der Situation der Kinder will sie nichts ändern. Deshalb fordert die Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!" umfassende Gesetzesänderungen und praktische Verbesserungen.
Die Forderungen
- Flüchtlingskinder, die ohne Eltern nach Deutschland kommen, brauchen eine auf ihre Bedürfnisse spezialisierte Anlaufstelle.
- Der Vorrang des Kindeswohls muss im Aufenthalts und im Asylrecht verankert werden.
- Kinder dürfen nicht in Abschiebungshaft genommen werden.
- Wir müssen allen Kindern, die hier aufwachsen, die gleichen Chancen geben, d.h. eine angemessene Grundversorgung und den Zugang zu Ärzten und Bildung. Integration gibt es nur mit Zukunftsperspektive!
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